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Letzte Änderung am 26.04.2014

Rückblick – Malle die Zweite (03.09.)

 

Auch an diesem Morgen betreten wieder alle gespannt den Frühstückssaal. Die Vorfreude der Männer und Jay Jay (unser wirklich warmer Bruder) muss man verstehen. Auch heute entscheidet wieder die Blüschenfarbe den Tagesablauf – ja wir meinen Blüschen ... von Hemden kann hier keine Rede sein!

 

09:00 Uhr Ortszeit im Frühstückssaal: Sven hat sich heute ganz alleine für die Farbe lila entschieden. Auch Sascha weiß, wo der Hase lang läuft und trägt alleine das gelbe Blüschen. Und der lustige Rest? Alle – wirklich alle – laufen in grün auf und freuen sich gemeinsam über das anstehende, lustige Bierholen.

 

Aber auf Mallorca läuft auch alles nach Plan – genau so wie RTL immer berichtet. Unsere Rekruten vom Kegelclub machen den Deutschen alle Ehre; ja auch an diesem Morgen werden mit unseren Handtüchern die Strandliegen wieder reserviert. Eigentlich fehlen hier nur die Sandalen und die Tennissocken ... :o) Auch unsere heilige FC-Fahne weist uns – wie immer – den Weg.

 

Es ist unglaublich. Erst der zweite Tag auf der Insel und schon am Frühstückstisch redet man übers Trinken. Man muss gut essen – man sollte fettig essen, damit man eine Grundlage hat. Sehr weise Sprüche – wer wusste schon in diesem Moment, dass die folgenden Stunden alles von einem abverlangen würden?? Niemand. Man konnte es nur erahnen – wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier – wir haben eine Mission.

 

Nach dem Frühstück versammelt man sich auch heute wieder zum zweiten Frühstück. Wo? Natürlich auf der Treppe vorm Hotel, damit uns auch jeder sehen kann. Im Speisesaal darf man halt nicht rauchen?! Die Männer knoten sich die Blüschen um den geschmeidigen Biermuskel (Bauch) und schon beginnt der Tag.

 

Jürgen lässt es sich auch an diesem Morgen nicht nehmen die Kegelbrüder und Kegelschwestern zu unterhalten. Nein, er unterhält nicht nur uns – er unterhält die gesamte Promenade und begrüßt einen jeden mit einem warmen „Halöööle“. Eigentlich hätten wir heute mal aufschreiben müssen, wie oft dieses nette, warme Begrüßungswort am Tage ausgesprochen wird, aber – das hätte definitiv den Rahmen gesprengt.

 

Nach der 1. und 2. und vielleicht auch 3. Guten-Morgen-Zigarette machen wir uns endlich auf den Zimmern strandfertig. Gott sei Dank liegt das AYA direkt am Strand und wir müssen nur eine Strasse überqueren. Stellt Euch vor, wir hätten noch weit laufen müssen ...

 

Was nun folgen soll – wir wussten es zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht – wird in die Geschichte Kegeltour 2008 eingehen. Nachträglich kann man wirklich sagen – es war der Alk-intensivste Tag auf dieser Tour. Aber auch auf dieser Tour gibt es immer wieder kleine Ausreißer, die die Herde verlassen. Der Lutz kann sich selbst noch nicht ganz leiden, aber auch Dani und Jürgen laufen zunächst Gefahr nicht in die Betty-Ford-Klinik aufgenommen zu werden. Ja – tatsächlich – am Strand angekommen – ja – ja – ja – die teilen sich eine Dose Cola ... Für alle die es nicht wissen – Coca Cola ist ein antialkoholisches Getränk und steht nirgendwo in der Satzung des WKC als mögliches Getränk. Dieser Moment – diese Frechheit war mit niemandem abgesprochen – sie haben es einfach getan – muss einfach niedergeschrieben werden.

 

Aber wie an jedem Strandtag – alles fängt ganz gemütlich an. Bereits beim ersten Bierchen oder Sekt überlegt man sich still und leise, wo das ganze heute wieder enden wird. Die erste Runde – wie immer – gefüllt mit 12 Flaschen San Miguel – 4 Flaschen Sekt – 1 Flasche Cola (zum mischen, nicht zum trinken) und natürlich Red Bull (verleiht schließlich Flügel). Schmeckt zwar noch nicht, aber wir trinken trotzdem. Und das Rauchen nicht vergessen ...

 

Sven und Lutz waren da etwas anders. Dieses Kegelpaar konnte es mal wieder nicht erwarten einen kleinen, eigenen Ausflug ins 4711 zu starten. Das muss Bierdurst sein! Keiner weiß, wie viele Kaltgetränke sie bereits bei Ron vorgetankt haben, aber auf dem Rückweg bringen sie das erste Pittermännchen mit. Lutz, der sich eben selbst noch nicht leiden konnte schiebt den Kinderwagen mit dem Fässchen – bedeckt mit der Kölnfahne. Sven trägt den Kölschkranz, gefüllt mit magischen 11 Hierbas ...

 

Nachdem jeder seine erste Kölnstange in der Hand hält geschieht auch noch das Wunder. Lutz hat die erste Tagesaufgabe gewonnen: „Streik gebrochen und über seinen Schatten gesprungen.“ Hey, das muss erst einmal einer nachmachen!

 

Mit dem Kölsch drückt auch ständig die Blase. Zwischendurch verschwindet immer einer oder eine im Meer ... der Meeresspiegel steigt und die Wellen werden immer höher – droht hier bald ein Tsunami ???

 

Gemütlich sitzt man zusammen – lauscht den sanften Tönen der Musik – ganz zivilisiert stößt man mit seinem lecker Gaffel an. Und auf einmal – ja auf einmal – steht der Mischa auf, gestikuliert mit seinen Armen und sagt: “Da hat der Jürgen einen fahren lassen … dabei hätte ich den noch auf Lunge geraucht!“ Abgründe??? Nein, das muss Liebe sein, anders kann man sich das nicht erklären.

 

Weiter geht’s. Fässchen leer und auf geht’s. Jürgen und Andy machen sich auf ins 4711 … wir haben Durst – das zweite Pittermännchen muss her. Zurück mit dem Fässchen mischt der Mischa Sekt-Red Bull mit Gaffel und singt: „Ich hab’ noch Farbe im Urin, ich bin ein Bär …“ Jaa, Alkohol macht lustig ...

 

Die erste eigentliche Tagesaufgabe gehört aber heute unserem warmen JayJay. Zum einen muss er ein Liedchen trällern und zum anderen 3 fremden Leuten am Strand folgendes erzählen: „Ich muss mal groß!“. Vor lauter Freude sprintet er los um einige Sachen im Supermarkt zu besorgen. Er dekoriert seinen rot-weißen Sonnenschirm - geschmückt mit einer Gurke, Wattestäbchen und diversen anderen Dingen (ein Kondom war auch dabei...). Er singt und tanzt uns den „Paraplüs“. Jürgen schafft mit seinem Paraplüs Stimmung am Strandsbschnitt. Tobender Beifall macht sich am Strand breit – uns JayJay ist einfach für die Bühne geboren.

 

Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner weiß – der Andy wird sich vor seiner Tagesaufgabe (einen Witz beim Abendessen durch das Megaphon im Speisesaal erzählen) drücken können. Keiner von uns wird es dorthin schaffen. Doch  - Andy und Gaby waren da … aber das bleibt nur ein Gerücht …

 

Um 16:11 Uhr Ortszeit läutet unser EL zur Strandgymnastik ein. Nicht nur die berüchtigten 11 der Kegeltour, nein – der halbe Strandabschnitt Balenario 4 nimmt daran teil. Diktatorisch ließ der EL PRESIDENTE den Arm heben … und kreisen. Mag sein, der ein oder andere verliert bereits an dieser Stelle das Gleichgewicht …

 

Nach dem süffigen Strandbesuch geht es los in den Bierkönig – bloß nicht den Pegel verlieren, lass uns schnell wieder was trinken. Von den großen Krügen wurden bestellt:

 

7x Vodka-Lemon

10x 43er mit Milch

2x Cuba Libre

33 Hierbas

Aber auch diverse Einzelgetränke und auch noch der ein oder andere Krug gelangte zu unserer Runde.

 

Lutz schlängelt sich von Tisch zu Tisch im Bierkönig. Auch die Mund-zu-Mund-Beatmung mit  einem sekbstverlängerten Strohhalm zu seiner Vonnie kann nicht wirklich gelingen. Nichts geht mehr. Na gut, dass das kein Notfall war!

 

Irgendwann kam auch der EL zu mir: Lutz: „Simönchen, ich bin so attraktiv, dass jede Frau mich will! Ich kann da nichts dafür – ich bin einfach nur schön!“

 

Aber auch Jürgen und Dani verstehen sich blind - Jürgen zu Dani: „Ich hab die Frau fürs Leben gefunden!“ (Warum er sich an dieser Stelle über seine Nippel streichelt kann nicht geklärt werden) Dani erwidert diese Frage mit einem trockenen „Echt???“

 

Mal davon abgesehen, dass der Jürgen „jet för ze putze sööck“, die Dani einen Krug Vodka-Lemon ext und der Mischa den JayJay in und auswendig – oder vor allem innenwendig – kennt ------- es war doch wieder ein gelungener Abend unter den Gurkenfotzen.

 

Nach dem Bierkönig teilte sich der Mob – Mischa, Bine, EL, Yvonne, Sven und ich waren noch ein Riesenschnitzel essen ... endlich eine feste Mahlzeit – ok – ein Bierchen war auch dabei ... :o)

 

In diesem Sinne ein dreifach Kölle Alaaf / Aloha von der Insel … :o)

 

Eure Simone und Euer Sven

 

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